Kosten
Im schweizerischen Gesundheitssystem trägt man die Kosten für kieferorthopädische Begandlungen grundsätzlich selbst.


Ausnahmen:

Die Invalidenversicherung (IV) trägt die Behandlungskosten bis zum zwanzigsten Altersjahr bei Missbildungen und Fehlstellungen, welche von ihrer Art und Ausprägung her als Geburtsgebrechen gemäss Geburtsgebrechenliste der Invalidenversicherung anerkannt werden, und wenn die formellen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Krankenkasse trägt in wenigen, genau definierten, Situationen die Behandlungskosten aus der Grundversicherung. Zum Beispiel bezahlt sie das Einreihen von verlagerten Eckzähnen im Oberkiefer, falls diese einen Krankheitswert aufweisen.

Falls Sie eine Zusatzversicherung ( Zahnversicherung) abgeschlossen haben, so leistet dieser Zusatz,  je nach Police, einen Beitrag an kieferorthopädische Behandlungen. Kontrollieren Sie bitte das Höchstalter, bis an welches die Leistungen erbracht werden. Falls Ihre Zusatzversicherung einen jährlichen Höchstbetrag auszahlt, so beachten Sie bitte, ob es sich um einen Höchstbetrag pro Kalenderjahr oder pro Behandlunsjahr handelt.